PHAERO unterstützt Sie in der Phase 0, also bevor die eigentliche Planung beginnt. Sie analysieren einen Standort, entwerfen Gebäude als 3D-Volumen und lesen sofort Flächen, Kosten, Energiebedarf und Ökobilanz ab. Mehrere Varianten vergleichen Sie direkt miteinander.
Hinweis: Die Ergebnisse sind Abschätzungen für frühe Entscheidungen. Sie ersetzen keine Fachplanung, keinen GEG-Nachweis und keine Kostenberechnung in späteren Leistungsphasen.
Ihre Daten sind in Ebenen geordnet:
[EMBED datenmodell] Schema · Organisation › Projekt › Standort › Variante › Gebäude
PHAERO besteht aus einer Seitenleiste links und einer Kopfleiste oben. Sobald Sie ein Projekt öffnen, zeigt die Seitenleiste die Bereiche dieses Projekts.
[BILD navigation-01] Annotierter Screenshot · Seitenleiste und Kopfleiste mit Nummern · Alt-Text: Oberfläche von PHAERO
Hinweis: Das Archiv-Symbol steht neben der Organisationsauswahl und hat keine Beschriftung.
Diese Anleitung führt Sie in etwa 15 Minuten von einem leeren Projekt zu einer bewerteten Variante. Zu jedem Schritt gibt es einen Detailartikel.
Halten Sie drei Dinge bereit, dann kommen Sie ohne Unterbrechung durch:
Fehlt ein Bebauungsplan, können Sie trotzdem beginnen. Die Kennzahlen tragen Sie später nach.
Klicken Sie in der Kopfleiste auf Neues Projekt, geben Sie einen Projektnamen ein und klicken Sie auf Erstellen. PHAERO öffnet direkt die Standortanalyse.
[BILD erste-studie-01] Dialog Neues Projekt
Geben Sie in Standort suchen … eine Adresse ein und wählen Sie einen Vorschlag. PHAERO wählt das Flurstück an dieser Adresse. Klicken Sie auf Standort hinzufügen.
[BILD erste-studie-02] Standortsuche mit Vorschlägen
Klicken Sie auf Machbarkeitsstudie starten. PHAERO lädt Gelände, Umgebungsbebauung, Luftbilder und Liegenschaftsdaten. Sie können die Studie schon öffnen, bevor alles geladen ist.
[BILD erste-studie-03] Ladedialog mit vier Datenquellen
Öffnen Sie das Panel Grundstück. Prüfen Sie die Grenze und tragen Sie GRZ und GFZ aus dem Bebauungsplan ein.
Öffnen Sie das Panel Gebäude, klicken Sie auf + Neu, vergeben Sie einen Namen und wählen Sie die Klassifikation.
Die Klassifikation bestimmt die Gebäudekategorie und damit die Kostenkennwerte, die Vorbelegung der Nutzung und das Referenzgebäude für die Energie. Wählen Sie sie deshalb gleich zu Beginn passend.
Ziehen Sie ein Rechteck auf oder klicken Sie eine Skizze. Für exakte Maße nutzen Sie die CAD-Eingabe mit ⇥.
[BILD erste-studie-06] Gezeichnete Grundfläche
Zeichnen Sie zunächst grob. Die genaue Kontur passen Sie später im Grundriss an; für die ersten Kennwerte genügt die richtige Größenordnung.
Stellen Sie im Register Kubatur Anzahl und Höhe der Regelgeschosse ein.
Prüfen Sie danach im Panel Flächen, ob BGF und GFZ zu Ihrer Vorstellung und zum Bebauungsplan passen. Liegen Sie über dem zulässigen Maß, reduzieren Sie Geschosse oder Grundfläche, bevor Sie weitermachen.
Wählen Sie in den Registern Bauteile und Technik Aufbauten und Versorgung. Für einen ersten Stand genügen die Vorgaben.
Öffnen Sie rechts die Panels Energie, Kosten, Flächen, Bauteile und Ökobilanz. Die Quick Results zeigen die wichtigsten Kennwerte dauerhaft.
[BILD erste-studie-09] Ergebnis-Panels
Öffnen Sie oben Variante und wählen Sie Neue Variante. Ändern Sie den Entwurf und vergleichen Sie beide Varianten im Variantenvergleich.
Antworten auf Fragen, die bei der Arbeit mit PHAERO oft gestellt werden. Die Abschnitte lassen sich direkt verlinken.
Nein. PHAERO rechnet nach DIN/TS 18599, aber mit Vereinfachungen für die Phase 0: Geschosse als Bilanzzonen, Vorgabewerte für Wärmebrücken, Infiltration und Verschattung, Bauteile aus dem Katalog. Das Ergebnis eignet sich, um Varianten früh zu vergleichen. Für den Nachweis nach dem Gebäudeenergiegesetz ist eine Fachplanung nötig.
Mehr dazu: So berechnet PHAERO den Energiebedarf
Nein. PHAERO bilanziert nach der Methodik des Qualitätssiegels Nachhaltiges Gebäude und zeigt, ob die Variante die Schwellen für QNG-PLUS oder QNG-PREMIUM voraussichtlich erreicht. Eine Zertifizierung ersetzt das nicht.
Mehr dazu: So berechnet PHAERO die Ökobilanz
Aus statistischen Kennwerten aus ausgewerteten, abgerechneten Bauprojekten. Regionalfaktoren passen sie an das Preisniveau des Standorts an. Nach BGF rechnet PHAERO eine Kostenschätzung, nach Kostengruppen eine Kostenberechnung nach DIN 276.
Mehr dazu: So berechnet PHAERO die Kosten
Die Kosten der Außenanlagen ermittelt PHAERO aus Kennwerten. Gezeichnete Wege, Parkplätze oder Grünflächen fließen in den Versiegelungsgrad und die Darstellung ein, nicht in KG 500.
Mehr dazu: Kosten nach KGR und nach BGF
Unbebaute Fläche gilt standardmäßig als Grünfläche. Eine Rasenfläche ändert daran nichts, ebenso wenig eine Wasserfläche. Den Versiegelungsgrad erhöhen Gebäude, Wege, Straßen, Parkplätze, Vorplätze und versiegelte Flächen.
Mehr dazu: Versiegelungsgrad und Grünflächenanteil
Die Darstellung der Außenanlagen ist standardmäßig ausgeschaltet. Schalten Sie sie in der unteren Werkzeugleiste unter Assets › Aussenanlagen ein. Auch ausgeblendet werden die Außenanlagen berechnet.
Mehr dazu: Wege, Flächen und Bäume anlegen
Ohne gewähltes Flurstück fragt PHAERO den Bodenrichtwert an der Position des Markers ab. Ohne Grundstücksfläche lässt sich kein Grundstückswert berechnen. Wählen Sie das Flurstück über die Adresssuche und fügen Sie den Standort hinzu.
Mehr dazu: Flurstück und Katasterdaten
Im Register Baurecht laden Sie den Plan als PDF hoch (höchstens 50 MB) oder rufen ihn über einen XPlanung-Server ab. Die Grenzwerte wie GRZ und GFZ tragen Sie im Panel Grundstück ein.
Mehr dazu: Baurecht: Bebauungsplan, Abstandsflächen, Dachregeln
Ein Projekt bündelt Standorte, Varianten, Mitglieder und einen eigenen Katalog. Sie legen es in wenigen Sekunden an und starten direkt mit der Standortanalyse.
[BILD projekte-01] Screenshot · Dialog Neues Projekt · Alt-Text: Neues Projekt anlegen
Unter Projekte sehen Sie „Meine Projekte“. Sie suchen nach Namen, sortieren und wechseln zwischen Kachel- und Listenansicht. Mit dem Stern markieren Sie Favoriten.
Das Menü auf der Projektkarte bietet:
Achtung: Gelöschte Projekte lassen sich nicht wiederherstellen.
Das Dashboard ist die Startseite eines Projekts. Es zeigt alle Standorte mit ihren Varianten.
[BILD dashboard-01] Screenshot · Projekt-Dashboard · Alt-Text: Projekt-Dashboard
Hat das Projekt noch keinen Standort, steht dort „Keine Standorte vorhanden.“ Fügen Sie über Zur Standortanalyse den ersten Standort hinzu.
In den Projekteinstellungen pflegen Sie die Stammdaten, legen fest, welche Kataloge im Projekt erscheinen, und verwalten die Mitglieder.
Für Klassifikationen, Bauteile und Technik wählen Sie unter Angezeigte Kataloge, welche Ebenen im Projekt erscheinen: PHAERO-Katalog, Organisationskatalog, Projektkatalog.
[BILD projekteinstellungen-01] Screenshot · Angezeigte Kataloge · Alt-Text: Kataloge im Projekt
Achtung: Löschen ist endgültig. Archivieren Sie im Zweifel.
Projektmitglieder sehen und bearbeiten das Projekt je nach Rolle. Sie laden Mitglieder in den Projekteinstellungen ein.
[BILD mitglieder-01] Screenshot · Mitgliederliste mit Rolle und Position · Alt-Text: Projektmitglieder
Die Spalte Position beschreibt die Funktion der Person im Projekt, z. B. Projektleitung.
Hinweis: Die Projektrolle ist unabhängig von der Rolle in der Organisation. Die Organisationsrollen beschreibt der Artikel „Mitglieder, Plätze und Rollen der Organisation“.
[PRÜFEN] Rechte je Rolle vollständig auflisten: Wer darf Varianten anlegen und löschen, Kataloge im Projekt ändern, exportieren, Bilder erzeugen, das Projekt archivieren?
In den Kontoeinstellungen verwalten Sie Ihre persönlichen Daten und wie PHAERO für Sie arbeitet.
[BILD konto-01] Screenshot · Kontoeinstellungen · Alt-Text: Kontoeinstellungen
Das Konto wird zunächst deaktiviert und nach Ablauf einer Frist gelöscht.
Achtung: Prüfen Sie vorher, ob Sie Eigentümer einer Organisation sind. Übertragen Sie die Eigentümerschaft, bevor Sie Ihr Konto löschen.
Die Organisation ist der Rahmen für Ihre Projekte, Mitglieder und Kataloge.
Legen Sie je Bereich fest, ob der PHAERO-Katalog in allen Projekten angezeigt wird. Projekte können die Anzeige in ihren Projekteinstellungen weiter einschränken.
Favoriten der Organisation erscheinen in allen Projekten oben in den Auswahllisten.
[BILD organisation-01] Screenshot · Organisationseinstellungen · Alt-Text: Organisation einrichten
Wer in Ihrer Organisation arbeitet, legen Sie über Mitglieder, Rollen und Plätze fest.
Bearbeiter brauchen einen Platz. Betrachter mit nur lesendem Zugriff belegen keinen Bearbeiter-Platz. Mit Platz hinzufügen erweitern Sie die Anzahl.
[BILD org-mitglieder-01] Screenshot · Mitgliederliste der Organisation · Alt-Text: Mitglieder der Organisation
Hinweis: Die Rolle in einem Projekt legen Sie zusätzlich in den Projekteinstellungen fest.
In der Gefahrenzone der Organisationseinstellungen übertragen Sie die Eigentümerschaft, verlassen die Organisation oder löschen sie.
Wählen Sie ein anderes Mitglied als neuen Eigentümer.
Mitglieder können eine Organisation verlassen. Als Eigentümer müssen Sie die Eigentümerschaft vorher übertragen.
Die Organisation wird zunächst deaktiviert und nach Ablauf einer Frist gelöscht. Bis dahin lässt sie sich wiederherstellen. Rechnungen werden nach den gesetzlichen Fristen aufbewahrt.
Achtung: Das Löschen betrifft alle Projekte, Standorte, Varianten und Kataloge der Organisation.
Ein Standort ist das Grundstück, auf dem Sie planen. Sie finden ihn über die Adresse; PHAERO wählt dabei direkt das Flurstück.
[BILD standort-01] Screenshot · Suche mit Vorschlägen und Vorschau · Alt-Text: Standort suchen
Hinweis: Bis Sie auf Standort hinzufügen klicken, ist der Standort nur eine Vorschau und wird nicht gespeichert.
Die Standortanalyse funktioniert auch ohne Projekt, z. B. um ein Grundstück vorab zu prüfen.
Mit Machbarkeitsstudie starten öffnen Sie den Standort in 3D.
Ein Projekt kann mehrere Standorte haben. Über Standort wählen wechseln Sie zwischen ihnen.
[BILD standorte-01] Screenshot · Standortliste · Alt-Text: Standorte verwalten
Achtung: Mit dem Standort löschen Sie alle Varianten an diesem Standort.
Das Register Grundstück zeigt die amtlichen Daten des Flurstücks und den Bodenrichtwert.
[BILD grundstueck-standort-01] Screenshot · Register Grundstück · Alt-Text: Register Grundstück
PHAERO zeigt den Bodenrichtwert in €/m² mit Nutzung, Zone, Stichtag und Quelle (BORIS des Landes).
Hinweis: Ohne Flurstück fragt PHAERO den Bodenrichtwert an der Position des Markers ab. Ein Grundstückswert wird dann nicht berechnet.
Ein Flurstück ist die kleinste Einheit im Liegenschaftskataster. Ein Grundstück im Rechtssinn ist das, was im Grundbuch unter einer Nummer eingetragen ist; es kann aus einem oder mehreren Flurstücken bestehen. Für Ihr Projekt zählt das Baugrundstück. Besteht es aus mehreren Flurstücken, prüfen Sie, ob alle im Projekt enthalten sind.
Der Bodenrichtwert ist ein durchschnittlicher Lagewert für Grundstücke einer Zone mit vergleichbaren Merkmalen, ermittelt vom Gutachterausschuss. Er ersetzt kein Verkehrswertgutachten. Weicht Ihr Grundstück in Größe, Zuschnitt oder Ausnutzung deutlich von den Merkmalen der Zone ab, ist der Wert entsprechend anzupassen.
Beispiel: 1.200 m² Grundstücksfläche bei einem Bodenrichtwert von 450 €/m² ergeben einen überschlägigen Bodenwert von 540.000 €. Die Zahlen sind Beispielwerte.
Die Umfeldanalyse zeigt, wie gut der Standort angebunden ist. Für jede Kategorie sucht PHAERO den nächsten Treffer und gibt Entfernung und Zeit an.
[BILD umfeld-01] Screenshot · Register Umfeldanalyse · Alt-Text: Umfeldanalyse
Mit Auf Karte anzeigen sehen Sie die Treffer einer Kategorie auf der Karte.
Als grobe Orientierung gelten Wege bis etwa 500 m zu einer Bushaltestelle und bis etwa 1.000 m zu einem Bahnhof als gut fußläufig. Für Nahversorgung gelten oft 10 Minuten zu Fuß als Ziel. Prüfen Sie für Ihr Projekt, welche Anforderungen Kommune oder Fördergeber stellen.
[PRÜFEN] Die 35 Kategorien je Gruppe, den Suchradius und die Datenquelle der Treffer ergänzen.
Die Umweltanalyse zeigt Risiken und Klimadaten des Standorts.
[BILD umwelt-01] Screenshot · Umweltkarte Hochwasser · Alt-Text: Umweltkarten
Monatsverläufe für Globalstrahlung, Temperatur und Niederschlag.
Hinweis: Die Karten dienen der ersten Einschätzung. Verbindlich sind die Karten und Auskünfte der zuständigen Behörden.
In der Standortanalyse wählen Sie die Grundkarte und blenden Kataster und Grenzen ein. Von hier starten Sie die Machbarkeitsstudie.
[BILD karten-01] Screenshot · Kartenebenen · Alt-Text: Kartenebenen
Klicken Sie auf Machbarkeitsstudie starten. Ein Ladedialog lädt Gelände, Umgebungsbebauung, Luftbilder und Liegenschaftsdaten.
In der Machbarkeitsstudie geben Sie links ein und lesen rechts ab. Vier Eingabe-Panels beschreiben Projekt, Grundstück, Gebäude und Außenanlagen. Fünf Ergebnis-Panels rechnen bei jeder Änderung neu.
Beim Start lädt PHAERO vier Datenquellen für den Standort:
Sie können die Studie öffnen, bevor alle Daten geladen sind.
[BILD studie-01] Annotierter Screenshot · Gesamtansicht mit nummerierten Bereichen · Alt-Text: Oberfläche der Machbarkeitsstudie
Jeder Panel-Knopf schaltet sein Panel ein und aus.
[EMBED panel-konzept] Schema · Eingabe links, Ergebnis rechts
Jede Eingabe wirkt auf mehrere Ergebnisse. Die Übersicht hilft, gezielt an der richtigen Stelle zu ändern.
Die Leiste oben in der Mitte zeigt, woran Sie gerade arbeiten. Ein Standort kann mehrere Varianten haben, eine Variante mehrere Bauwerke. Die Ergebnis-Panels beziehen sich auf die gewählte Variante; in jedem Panel wählen Sie zusätzlich, ob Sie die gesamte Variante oder ein einzelnes Gebäude sehen.
Sie bewegen sich mit der Maus durch die 3D-Szene, wählen Objekte per Klick und nehmen jeden Schritt mit Rückgängig zurück.
[EMBED maussteuerung] Grafik · Maus- und Tastenbelegung
[VIDEO navigation-01] Kurzvideo · Drehen, Verschieben, Zoomen, Auswahl · Alt-Text: In der Szene navigieren
Unten links in der Werkzeugleiste nehmen Sie mit Rückgängig den letzten Schritt zurück und stellen ihn mit Wiederholen wieder her.
Die untere Leiste bündelt die Werkzeuge für Szene und Ansicht. Per Rechtsklick blenden Sie störende Umgebungsobjekte aus.
[BILD werkzeugleiste-01] Annotierter Screenshot · untere Leiste mit Nummern · Alt-Text: Werkzeugleiste
[BILD werkzeugleiste-02] Screenshot · Kontextmenü auf einem Bestandsgebäude · Alt-Text: Bestandsgebäude ausblenden
Ausgeblendete Objekte stehen im Projekt-Panel unter Ausgeblendete Objekte. Dort stellen Sie sie einzeln wieder her.
Analysen legen sich als Farbe oder Schatten über die Szene und zeigen auf einen Blick, wo der Entwurf an Grenzen stößt. Sie schalten jede Analyse in der unteren Leiste unter Analysen einzeln ein.
Der Sonnenstand öffnet die Tageslichtsimulation. Sie wählen eine Jahreszeit (Frühling, Sommer, Herbst, Winter) oder ein Datum sowie die Uhrzeit. PHAERO zeigt Sonnenauf- und -untergang und den Schattenwurf. Mit Abspielen läuft der Tagesverlauf ab.
[VIDEO sonnenstand-01] Kurzvideo · Tagesverlauf abspielen · Alt-Text: Schattenwurf im Tagesverlauf
Typische Fragen an die Tageslichtsimulation:
Zeigt die Abstandsflächen der Gebäude nach den Regeln aus dem Register Baurecht. Überschneidungen mit Grundstücksgrenze oder anderen Gebäuden sehen Sie direkt in der Szene.
[BILD analysen-02] Screenshot · Abstandsflächen in der Szene · Alt-Text: Abstandsflächen-Analyse
Färbt die Gebäude nach ihren Funktionseinheiten aus dem Register Nutzung.
[BILD analysen-03] Screenshot · Funktionseinheiten-Farben mit Legende · Alt-Text: Funktionseinheiten-Analyse
So prüfen Sie Mischnutzungen auf einen Blick: Liegen Gewerbe und Wohnen in den Geschossen, in denen Sie sie erwarten? Passt die Verteilung zum Raumprogramm?
Stellt die Wohnkuben der Gebäude als farbige Volumen dar.
[BILD analysen-04] Screenshot · Wohnkuben-Analyse mit Legende · Alt-Text: Wohnkuben-Analyse
[PRÜFEN] Bedeutung der Farben bei den Wohnkuben und Legende beschreiben.
Gespeicherte Ansichten halten Kamerapositionen fest. Über dasselbe Menü vergrößern Sie die Szene oder laden sie neu.
[BILD ansichten-01] Screenshot · Menü Ansichten · Alt-Text: Menü Ansichten
Ansichten gelten für den Standort, also für alle Varianten. So vergleichen Sie Varianten aus derselben Perspektive. Auch das Visualisierungsstudio nutzt gespeicherte Ansichten.
Klicken Sie im Menü Ansichten auf eine gespeicherte Ansicht.
Über Layer blenden Sie Kartengrundlagen ein und legen eigene Pläne maßstabsgerecht in die Szene.
[VIDEO layer-01] Kurzvideo · Plan einpassen · Alt-Text: Plan als Layer ausrichten
Hinweis: Bebauungspläne können Sie im Register Baurecht auch als PDF oder über einen XPlanung-Server einbinden.
Jeder Layer lässt sich einzeln ein- und ausblenden.
XPlanung ist der verbindliche Standard für den Austausch von Bauleitplänen in Deutschland. Viele Kommunen stellen ihre Pläne inzwischen über Geodienste bereit; die Abdeckung ist aber noch lückenhaft.
[PRÜFEN] Ablauf beim Abruf über XPlanung (Auswahl des Dienstes, was in der Szene erscheint, ob Festsetzungen übernommen werden) beschreiben.
Eine Variante ist ein eigener Entwurf am selben Standort. Grundstück und Umgebung teilen sich alle Varianten; Gebäude und Außenanlagen gehören zur Variante.
[EMBED varianten-schema] Schema · ein Standort mit mehreren Varianten
Hinweis: Markieren Sie den vorbelegten Namen, bevor Sie tippen. Sonst wird Ihre Eingabe angehängt.
[BILD varianten-01] Screenshot · Dialog Neue Variante · Alt-Text: Neue Variante anlegen
Öffnen Sie Variante ▾ und klicken Sie auf die gewünschte Variante.
In der Variantenliste öffnet Weitere Aktionen je Variante die Befehle Umbenennen, Duplizieren und Löschen.
Das Projekt-Dashboard zeigt je Standort die Anzahl der Varianten. Im Variantenvergleich stellen Sie Varianten nebeneinander.
PHAERO zeigt die Mac-Symbole. Unter Windows gilt: ⌥ = Alt, ⌃ = Strg, ⌘ = Strg.
Hinweis: Das Hinweis-Overlay mit den Kürzeln in der 3D-Ansicht schalten Sie in den Kontoeinstellungen unter Präferenzen ab.
PHAERO übernimmt die Grundstücksgrenze beim Anlegen des Standorts aus dem Liegenschaftskataster (ALKIS). Sie können die Grenze anpassen. Das Panel Grundstück zeigt sofort, wie Ihre Bebauung die zulässigen Kennzahlen ausschöpft.
Die Grenze entsteht aus den Flurstücken, die Sie beim Anlegen des Standorts gewählt haben. Ein eigenes Zeichnen oder ein Import der Grenze ist nicht vorgesehen; Sie passen die übernommene Grenze an.
[VIDEO grundstueck-02] Kurzvideo · Eckpunkt der Grundstücksgrenze verschieben · Alt-Text: Grundstück bearbeiten
Hinweis: Eine geänderte Grenze wirkt sich auf alle Kennzahlen aus, die sich auf die Grundstücksfläche beziehen, und auf die Grundstücks-Abstandsflächen.
[BILD grundstueck-01] Annotierter Screenshot · Panel Grundstück mit nummerierten Kennzahlen · Musterprojekt · Alt-Text: Panel Grundstück
Jede Änderung am Grundstück oder an einem Gebäude aktualisiert die tatsächlichen Kennzahlen sofort. So sehen Sie während des Entwurfs, wie viel Spielraum der Bebauungsplan noch lässt.
Hinweis: Gelten die Grenzwerte nur für einen Teil des Grundstücks, legen Sie dafür einen Geltungsbereich an.
Aufklappbar zeigt das Panel die Katasterdaten des Grundstücks: Gemeinde, Gemarkung, Flur und Flurstück. Außerdem steht dort der Bodenrichtwert mit Nutzung, Zone, Stichtag und Quelle.
Ein Geltungsbereich grenzt die Fläche ein, für die bestimmte Grenzwerte des Bebauungsplans gelten. PHAERO berechnet die tatsächlichen Kennzahlen dann je Bereich, sodass Sie jeden Bereich getrennt gegen seine Vorgaben prüfen.
[VIDEO geltungsbereich-01] Kurzvideo · Geltungsbereich als Rechteck mit drei Klicks · Alt-Text: Geltungsbereich zeichnen
Achtung: Der Geltungsbereich muss vollständig innerhalb des Grundstücks liegen. Ragt er darüber hinaus, zeigt PHAERO einen Validierungsfehler; passen Sie dann die Eckpunkte an.
Für jeden Geltungsbereich zeigt das Panel die Grenzwerte und die tatsächlichen Werte für GRZ1, GFZ und Z. Gebäude zählen zu dem Bereich, in dem sie stehen.
[BILD geltungsbereich-02] Screenshot · Kennzahlen je Geltungsbereich · Alt-Text: Kennzahlen eines Geltungsbereichs
Im Register Baurecht binden Sie den Bebauungsplan ein und stellen ein, nach welchen Regeln PHAERO die Abstandsflächen ermittelt. Die Regeln richten sich nach dem Bundesland des Standorts.
Achtung: PHAERO unterstützt die Planung, ersetzt aber keine Prüfung nach der Landesbauordnung und keine Rechtsberatung. Prüfen Sie die Ergebnisse vor Entscheidungen.
Sie haben zwei Wege:
[BILD baurecht-03] Screenshot · Bebauungsplan einbinden: PDF oder XPlanung · Alt-Text: Bebauungsplan einbinden
Die Grenzwerte wie GRZ und GFZ tragen Sie im Panel Grundstück ein.
Der Dialog Einstellungen Baurecht – Abstandsflächen & Dachregeln zeigt oben das Bundesland. Es ergibt sich aus dem Standort und ist nicht wählbar.
[BILD baurecht-01] Screenshot · Dialog Einstellungen Baurecht · Alt-Text: Einstellungen Baurecht
Die Abstandsflächen lassen sich je Bereich abschalten.
[EMBED abstandsflaeche] Interaktiv · Höhenfaktor und Dachfaktor ändern und Tiefe der Abstandsfläche ablesen
Die Landesbauordnungen bemessen die Tiefe der Abstandsfläche aus der Wandhöhe H. Die Wandhöhe reicht vom Gelände bis zum Schnittpunkt der Wand mit der Dachhaut oder bis zum oberen Abschluss der Wand. Dächer zählen je nach Neigung anteilig dazu.
T = max( Faktor · H ; Mindestabstand )
In den meisten Ländern beträgt der Faktor 0,4 H, mindestens 3 m; in Gewerbe- und Industriegebieten gelten oft geringere Faktoren. Einige Länder weichen davon ab. PHAERO belegt die Werte aus dem Bundesland vor.
Eine Wand ist 10 m hoch, darauf sitzt ein Satteldach mit 40° Neigung und 4 m Höhe. Bei einem Dachfaktor von 0,33 für Neigungen über 30° zählen 4 m · 0,33 ≈ 1,3 m zur Wandhöhe. H = 11,3 m, die Abstandsfläche ist 0,4 · 11,3 m ≈ 4,5 m tief.
Die Werte im Beispiel dienen der Veranschaulichung. Welche Faktoren gelten, steht in der Landesbauordnung des Standorts.
Die Faktoren sind kaskadiert: Die Projekt-Vorgabe gilt für alle Gebäude, bis Sie für ein einzelnes Bauwerk einen eigenen Abstandsflächen-Faktor setzen. Dieser überschreibt dann die Vorgabe.
Schalten Sie in der unteren Leiste unter Analysen die Analyse Abstandsflächen ein. PHAERO zeigt die Flächen nach den hier eingestellten Regeln.
[BILD baurecht-02] Screenshot · Abstandsflächen in der Szene · Alt-Text: Abstandsflächen-Analyse
[PRÜFEN] Antwort zu Staffelgeschossen mit der Berechnung in PHAERO abgleichen.
Außenanlagen zeichnen Sie als Pfade, Flächen oder Einzelobjekte in die Szene. Sie gehen in den Versiegelungsgrad und in die Darstellung ein.
[BILD aussenanlagen-01] Screenshot · Panel Außenanlagen mit den Registern Pfade, Flächen, Objekte · Alt-Text: Panel Außenanlagen
Hinweis: Die Darstellung der Außenanlagen in der Szene ist standardmäßig ausgeschaltet. Schalten Sie sie in der unteren Leiste unter Assets › Aussenanlagen ein, sonst sehen Sie gezeichnete Wege und Flächen nicht.
Geben Sie die Breite vor und zeichnen Sie den Pfad dann als Linie in die Szene.
Wählen Sie die Flächenart und zeichnen Sie ein Polygon. ↵ schließt die Fläche.
Wählen Sie Baum, stellen Sie Baumart und Höhe ein und platzieren Sie den Baum per Klick in der Szene. ESC beendet das Platzieren.
Klicken Sie einen Pfad an. Unten öffnet sich eine Leiste:
[VIDEO aussenanlagen-02] Kurzvideo · Weg zeichnen und Eckenradius ändern · Alt-Text: Weg anlegen und abrunden
Das Projekt-Panel listet die Außenanlagen mit ihrer Fläche, z. B. Wege 63 m² oder Grünfläche 444 m².
Hinweis: Die Kosten der Außenanlagen (KG 500) ermittelt PHAERO aus statistischen Kennwerten aus ausgewerteten Bauprojekten. Gezeichnete Außenanlagen ändern diesen Wert nicht.
PHAERO erkennt vorhandene Bäume automatisch aus Luftbildern und setzt sie in die Szene. Prüfen Sie den Bestand, bevor Sie planen, und passen Sie ihn an, wo die Erkennung nicht zur Situation vor Ort passt.
Unter Datenquellen anzeigen ist die Quelle genannt: Bäume & Vegetation © PHAERO. Die Erkennung beruht auf Luftbildern und kann einzelne Bäume übersehen oder falsch einordnen.
[BILD bestandsbaeume-01] Screenshot · Kontextmenü auf einem Bestandsbaum · Alt-Text: Baum ausblenden
Ausgeblendete Bäume erscheinen im Projekt-Panel unter Ausgeblendete Objekte. Dort stellen Sie jeden einzeln wieder her.
[BILD bestandsbaeume-02] Screenshot · Projekt-Panel, Ausgeblendete Objekte · Alt-Text: Ausgeblendete Objekte
Hinweis: Eigene, geplante Bäume legen Sie im Panel Außenanlagen an.
[PRÜFEN] Beschreiben, wie Größe, Kronendurchmesser oder Position eines Bestandsbaums angepasst werden.
PHAERO berechnet laufend, welcher Anteil des Grundstücks versiegelt ist. Unbebaute Fläche gilt dabei als Grünfläche, bis Sie sie mit einer versiegelten Außenanlage belegen.
Das Panel Außenanlagen zeigt den Versiegelungsgrad in % und den Grünflächenanteil in %. Beide ergeben zusammen 100 %.
Versiegelungsgrad = versiegelte Fläche / Grundstücksfläche
Grünflächenanteil = 100 % − Versiegelungsgrad
Versiegelte Fläche ist die Summe aus bebauter Fläche und allen Außenanlagen, die als versiegelt gelten.
Ein Grundstück mit zwei Gebäuden und einem Weg hat 41 % Versiegelung und 59 % Grünflächenanteil. Eine zusätzliche Rasenfläche von 444 m² ändert daran nichts. Ein Parkplatz von 814 m² erhöht die Versiegelung auf 60 %.
[EMBED versiegelung] Interaktiv · Flächenarten zuordnen und Versiegelungsgrad ablesen
Hinweis: Der Versiegelungsgrad wirkt nicht auf die Kosten der Außenanlagen (KG 500); diese stammen aus statistischen Kennwerten aus ausgewerteten Bauprojekten.
Versiegelungsgrad und Grundflächenzahl sind verwandt, aber nicht dasselbe. Die GRZ nach § 19 BauNVO zählt die Grundfläche baulicher Anlagen. Garagen, Stellplätze mit Zufahrten und Nebenanlagen gehen in die erweiterte Grundfläche (oft GRZ2 genannt) ein, die die zulässige GRZ in der Regel um bis zu 50 % überschreiten darf, höchstens bis 0,8. Der Versiegelungsgrad zeigt dagegen den Anteil aller versiegelten Flächen.
Ein Gebäude entsteht in zwei Schritten: Sie legen es mit Name und Klassifikation an und zeichnen danach seine Grundfläche in die 3D-Szene. Für exakte Maße geben Sie Längen und Winkel direkt per Tastatur ein.
[BILD gebaeude-zeichnen-01] Screenshot · Dialog „Gebäude erstellen“ mit Name und Klassifikation · Musterprojekt · Alt-Text: Dialog Gebäude erstellen
Hinweis: Die Klassifikation belegt die Gebäudekategorie, die TGA-Nutzung und weitere Rechenannahmen vor. Sie können diese später unter Nutzung › Erweiterte Nutzungseinstellungen anpassen.
Wählen Sie zwischen Skizze (beliebiges Polygon) und Rechteck.
[VIDEO gebaeude-zeichnen-02] Kurzvideo · Rechteck in der Szene aufziehen · Alt-Text: Rechteckiges Gebäude zeichnen
Der Winkel W ist die Richtungsänderung gegenüber der vorherigen Kante, kein absoluter Winkel. Beispiel: 30 m / 0°, dann 15 m / 90°, dann 30 m / 90° ergibt ein Rechteck von 30 × 15 m mit 450 m² BGF.
[EMBED cad-eingabe] Animation · Länge und Winkel eingeben, Richtungsänderung je Kante
Das neue Gebäude hat ein Geschoss. Es erscheint im Projekt-Panel in der Gebäudeliste mit BGF und BRI, und alle Ergebnis-Panels rechnen sofort neu.
Sie wählen ein Gebäude per Klick in der Szene oder über die Gebäudeliste im Projekt-Panel. Unten in der Werkzeugleiste erscheinen dann diese Befehle:
Im Register Kubatur bestimmen Sie Höhe, Geschosse und Dach eines Gebäudes. Jedes Feld folgt einer festen Definition; dieselben Erklärungen finden Sie in PHAERO am Info-Symbol neben dem Feld.
[BILD kubatur-01] Annotierter Screenshot · Register Kubatur mit Nummern 1–6 · Musterprojekt Gebäude A · Alt-Text: Register Kubatur mit allen Feldern
Hinweis: Die Dachform beeinflusst Traufhöhe und Gebäudehöhe und damit Abstandsflächen, Flächen und Kosten.
Beispiel: Zwei Regelgeschosse mit je 3 m und Attika ergeben 6,4 m Gebäudehöhe.
Die Tabelle listet jedes Geschoss mit BGF, NRF und BRI nach DIN 277 sowie seiner Höhe. Mit ± ändern Sie die Höhe einzeln; über die Symbole am Zeilenende duplizieren oder entfernen Sie ein Geschoss. Ein Klick auf die Zeile öffnet den Geschoss-Fokus.
[EMBED gebaeudehoehe] Schnitt · Referenzpunkt, Geschosshöhen, Dachrand und Gebäudehöhe zum Anklicken
Neue Geschosse entstehen als Kopie des obersten Geschosses, inklusive Innenhof. Einzelne Geschosse können Sie danach angleichen oder abweichend formen.
Zusätzliche Geschosse übernehmen Kontur und Innenhof des obersten Geschosses. Weniger Geschosse entfernen die oberen.
In der Geschosstabelle hat jede Zeile die Symbole Geschoss duplizieren und Geschoss entfernen. Die Höhe eines Geschosses ändern Sie mit ±.
[BILD geschosse-01] Screenshot · Geschosstabelle mit Symbolen duplizieren/entfernen und ± · Alt-Text: Geschosstabelle im Register Kubatur
Öffnen Sie ein oberes Geschoss per Doppelklick in der Szene. Die Leiste der Geschossbearbeitung bietet zwei zusätzliche Befehle:
Beide Befehle übernehmen die Kontur einschließlich Innenhof. Bestätigen Sie anschließend mit Bestätigen (Enter).
[BILD geschosse-02] Screenshot · Leiste Geschoss bearbeiten mit „Grundriss kopieren“ · Alt-Text: Grundriss auf andere Geschosse kopieren
BGF, NRF und BRI je Geschoss und in Summe aktualisieren sich sofort; die Ergebnis-Panels rechnen neu.
Jedes Geschoss hat eine eigene Kontur. Ein Doppelklick öffnet sie zur Bearbeitung; Änderungen gelten nur für dieses Geschoss und werden erst mit Bestätigen übernommen.
[BILD grundriss-02] Screenshot · Geschoss in Bearbeitung mit Kantenlängen und Leiste · Alt-Text: Geschoss bearbeiten mit Kantenmaßen
[VIDEO grundriss-01] Kurzvideo · Kante parallel verschieben · Alt-Text: Kante eines Geschosses verschieben
Achtung: ESC verwirft die gesamte Bearbeitung des Geschosses, nicht nur den letzten Schritt. Einzelne Schritte nehmen Sie mit Rückgängig zurück.
Nach dem Bestätigen aktualisieren sich BGF, NRF, BRI und die Zahl der Fassaden des Geschosses.
Einen Innenhof schneiden Sie in der Geschossbearbeitung aus der Kontur aus – frei gezeichnet, als Rechteck oder mit festem Abstand zur Außenkante. BGF und NRF verringern sich sofort.
[VIDEO innenhof-01] Kurzvideo · Innenhof per Versatz mit 6 m Abstand · Musterprojekt · Alt-Text: Innenhof mit Versatz anlegen
Achtung: Wer im Innenhof-Modus ESC drückt und anschließend die Geschossbearbeitung mit Abbrechen verlässt, verliert den Innenhof. Erst das Bestätigen des Geschosses speichert ihn.
Beispiel: Ein Geschoss von 30 × 15 m mit einem Versatz-Innenhof ändert sich so:
Geschosse, die Sie danach hinzufügen oder duplizieren, übernehmen den Innenhof.
[BILD innenhof-02] Screenshot · Kennwerte vorher/nachher in der Geschosstabelle · Alt-Text: BGF und NRF nach Innenhof
Damit ein Innenhof ausreichend Licht bekommt, sollte seine Breite in etwa der Höhe der umgebenden Gebäude entsprechen. Prüfen Sie zusätzlich die Abstandsflächen im Hof: Gegenüberliegende Wände müssen in der Regel die Abstandsflächen nach Landesbauordnung einhalten.
Beispiel: Bei vier Geschossen à 3,5 m (14 m Wandhöhe) und einem Faktor von 0,4 H braucht jede Hofwand 5,6 m Abstandsfläche. Der Hof sollte also mindestens rund 11,2 m breit sein. Die Zahlen sind Beispielwerte.
Ein Staffelgeschoss ist ein oberes Geschoss mit kleinerer Kontur. PHAERO hat dafür keine eigene Funktion: Sie legen ein Geschoss an und verkleinern seine Kontur in der Geschossbearbeitung.
[VIDEO staffelgeschoss-01] Kurzvideo · oberstes Geschoss auf einer Seite um 3 m zurücksetzen · Alt-Text: Staffelgeschoss anlegen
Die frei gewordene Fläche des Geschosses darunter ist eine eigene Flachdachfläche. Unter Kubatur › Dach wählen Sie für jede Flachdachfläche den Dachrand: Attika, Glasgeländer oder keiner.
[EMBED geschoss-staffelung] Interaktiv · Geschosse mit Rücksprung durchklicken, Terrasse und Dachrand hervorgehoben
Ob ein Staffelgeschoss als Vollgeschoss zählt, regelt die Landesbauordnung. Häufig gilt: Ein Geschoss ist ein Vollgeschoss, wenn es über mindestens zwei Drittel der Grundfläche des darunterliegenden Geschosses eine lichte Höhe von mindestens 2,30 m hat. Bleibt das Staffelgeschoss darunter, zählt es nicht als Vollgeschoss.
Das hat zwei Folgen:
Beispiel: Das Geschoss darunter hat 450 m². Zwei Drittel davon sind 300 m². Bleibt das Staffelgeschoss unter 300 m², ist es nach dieser Regel kein Vollgeschoss.
Achtung: Die Regeln unterscheiden sich zwischen den Ländern, z. B. bei der Bezugsfläche oder der Mindesthöhe. Prüfen Sie die Landesbauordnung des Standorts.
Ein zurückgesetztes Staffelgeschoss hat eigene Außenwände. Liegt es weit genug zurück, fällt seine Abstandsfläche oft auf das eigene Dach und belastet die Grundstücksgrenze nicht zusätzlich. Prüfen Sie das mit der Analyse Abstandsflächen.
Im Geschoss-Fokus stellen Sie für ein einzelnes Geschoss ein, was vom übrigen Gebäude abweicht – etwa eine stärkere Dämmung im obersten Geschoss oder eine andere Nutzung im Erdgeschoss.
[BILD geschoss-fokus-01] Annotierter Screenshot · Fokus-Ansicht mit Nummern für Funktionseinheiten, PV, Bauteile · Alt-Text: Geschoss-Fokus
Hinweis: Die erweiterten Bauteile-Einstellungen gelten für alle Varianten des Standorts, nicht nur für die aktuelle.
Funktionseinheiten beschreiben, wofür ein Gebäude genutzt wird. Jede Funktionseinheit ist eine Gruppe von Raumtypen, die Sie selbst zusammenstellen. Über die Zuordnung der Raumtypen zur DIN 277 teilt PHAERO die NRF in Nutzungs-, Technik- und Verkehrsfläche auf und leitet Kennwerte für Energie und Kosten ab.
[BILD nutzung-01] Screenshot · Register Nutzung mit Funktionseinheiten · Alt-Text: Register Nutzung
Beispiel Funktionseinheit „Büro- und Verwaltung“: Einzelbüro 10 %, Gruppenbüro 30 %, Großraumbüro 15 %, Besprechung 5 %, Verkehrsflächen 20 % und weitere Raumtypen.
[BILD nutzung-02] Screenshot · Dialog Raumtypen mit Anteilen · Alt-Text: Raumtypen einer Funktionseinheit
[EMBED flaechenbaum] Schema · BGF → KGF + NRF → NUF, TF, VF
Hinweis: Die Raumtypen selbst pflegen Sie im Katalog unter Bibliothek › Klassifikationen › Raumtypen.
Ein Gebäude kann mehrere Funktionseinheiten haben, z. B. Einzelhandel im Erdgeschoss und Wohnen darüber. Ordnen Sie die Funktionseinheiten den Geschossen zu. In der Energiebilanz fasst PHAERO die Nutzungen eines Geschosses flächengewichtet zusammen.
Ein Geschoss mit 860 m² NRF und der Funktionseinheit Büro: 10 % Einzelbüro, 30 % Gruppenbüro, 15 % Großraumbüro, 5 % Besprechung, 20 % Verkehrsflächen, 7 % Technik, 13 % sonstige Nebenräume. Daraus ergeben sich rund 172 m² VF, 60 m² TF und 628 m² NUF. Die Zahlen sind Beispielwerte.
Jedes Gebäude erhält seine Bauteilaufbauten aus dem Katalog. Die maßgebliche Schicht – meist die Dämmung – passen Sie direkt an; U-Wert, Kosten und Ökobilanz folgen.
Das Register Bauteile zeigt oben „Gebäude ausgewählt: <Name> – n Fassaden“ und darunter:
[BILD bauteile-01] Screenshot · Register Bauteile · Alt-Text: Register Bauteile
[EMBED u-wert] Interaktiv · Dämmstärke ändern und U-Wert ablesen
Die Tabelle zeigt typische U-Werte. Die Referenzausführung nach GEG dient als Vergleichsmaßstab; effiziente Neubauten liegen deutlich darunter.
[PRÜFEN] Referenzwerte mit der in PHAERO hinterlegten Referenzausführung abgleichen.
Soll ein Geschoss andere Aufbauten erhalten, stellen Sie das im Geschoss-Fokus ein.
Hinweis: Eigene Aufbauten legen Sie im Katalog an: kopieren Sie einen PHAERO-Eintrag in Ihre Organisation oder ins Projekt und passen Sie ihn dort an.
Im Register Technik legen Sie fest, wie das Gebäude versorgt wird. Diese Wahl bestimmt End- und Primärenergiebedarf, CO₂-Emissionen im Betrieb und den Anteil der Ökobilanz aus der Anlagentechnik.
[BILD technik-01] Screenshot · Register Technik · Alt-Text: Register Technik
Das GEG verlangt für neue Heizungen grundsätzlich einen Anteil von 65 % erneuerbarer Energie. Eine Wärmepumpe oder ein Anschluss an ein Wärmenetz erfüllen dies in der Regel.
Die Peak-Leistung ergibt sich aus der nutzbaren Dachfläche. Als Faustwert benötigen Sie auf einem Flachdach rund 5–7 m² Dachfläche je kWp, weil Module aufgeständert und mit Abstand aufgestellt werden. Der Dachausnutzungsgrad berücksichtigt Technikaufbauten, Dachrandabstände und Begrünung.
Beispiel: 450 m² Dachfläche, Dachausnutzungsgrad 60 % → 270 m² für Module, bei 6 m²/kWp rund 45 kWp. Die Zahlen sind Beispielwerte.
Mechanische Lüftung mit Wärmerückgewinnung senkt die Lüftungswärmeverluste deutlich, braucht aber Hilfsstrom, Schächte und eine Lüftungszentrale. Die Fläche dafür zeigt das Register Technikflächen im Panel Flächen.
Je System zeigt PHAERO Systemverluste, Wirkungsgrad und Hilfsenergie. Die Werte kommen aus dem Katalogeintrag des Systems.
Hinweis: Eigene Systeme mit anderen Kennwerten legen Sie im Katalog unter Bibliothek › Technik an.
Ein Gebäude, das Sie fertig konfiguriert haben, speichern Sie als Gebäudetyp und setzen es im Projekt erneut ein – etwa für mehrere gleiche Riegel auf einem Grundstück.
[BILD gebaeudetyp-01] Screenshot · Dialog „Als Gebäudetyp speichern“ · Alt-Text: Gebäudetyp speichern
Gespeicherte Gebäudetypen stehen im Projektmenü unter Gebäude zur Auswahl.
[BILD gebaeudetyp-02] Screenshot · Gebäudetyp im Projektmenü · Alt-Text: Gebäudetyp auswählen
Jede Änderung an Grundstück, Gebäude oder Außenanlagen rechnet PHAERO sofort durch. Die Ergebnisse stehen in fünf Panels oben rechts in der Machbarkeitsstudie. Dieser Artikel zeigt, was in welchem Panel steht, in welcher Reihenfolge Sie die Ergebnisse am besten prüfen und welche Entwurfsentscheidungen welche Kennwerte bewegen.
[BILD auswertungen-01] Screenshot · fünf Ergebnis-Panels nebeneinander · Alt-Text: Ergebnis-Panels
In jedem Panel wählen Sie oben, ob Sie die gesamte Variante oder ein einzelnes Gebäude sehen. Die Quick Results zeigen zusätzlich acht Kennwerte dauerhaft am Bildrand, standardmäßig BGF, NRF, Endenergie (EE), Primärenergie (PE), GWP, PENRT, Herstellungskosten (HK, T€) und HK je m² BGF. Welche Kennwerte dort stehen, legen Sie in den Kontoeinstellungen fest.
Die Panels bauen aufeinander auf. Ein Fehler in den Flächen setzt sich in Kosten, Energie und Ökobilanz fort. Prüfen Sie deshalb von oben nach unten:
Die folgende Übersicht hilft, Varianten gezielt zu verändern. Die Richtung der Wirkung gilt für typische Gebäude; im Einzelfall kann ein Effekt größer oder kleiner ausfallen.
Hinweis: Vergleichen Sie Varianten, statt einzelne Werte absolut zu bewerten. Die Unterschiede zwischen zwei Varianten sind in der Phase 0 belastbarer als jeder Einzelwert, weil beide Varianten mit denselben Annahmen gerechnet werden.
Über das Export-Symbol in der oberen Leiste fassen Sie die Auswertungen als PDF-Bericht zusammen. Im Variantenvergleich stellen Sie die Kennwerte mehrerer Varianten nebeneinander.
Achtung: Die Ergebnisse sind Abschätzungen für die Phase 0. Sie ersetzen keine Fachplanung, keinen Nachweis nach dem Gebäudeenergiegesetz und keine Kostenermittlung in späteren Leistungsphasen.
Das Energie-Panel zeigt, wie viel Energie die Variante im Jahr braucht, welche Effizienzstufe sie erreicht und welche Leistungen die Anlagentechnik bereitstellen muss. Dieser Artikel erklärt die Kennwerte und wie Sie sie einordnen.
Achtung: Das Ergebnis ist eine Planungsabschätzung in der Phase 0 und kein Nachweis nach dem Gebäudeenergiegesetz (GEG).
Energiekennwerte gibt es auf drei Ebenen. Sie bauen aufeinander auf:
Eine Wärmepumpe kann deshalb eine höhere Nutzenergie als ein Gaskessel ausgleichen: Sie liefert aus einer Kilowattstunde Strom mehrere Kilowattstunden Wärme, und Strom hat einen anderen Primärenergiefaktor als Gas.
[BILD energie-01] Screenshot · Register Energiebedarf · Alt-Text: Energiebedarf
Das GEG verlangt für Neubauten, dass der Primärenergiebedarf höchstens 55 % eines Referenzgebäudes gleicher Geometrie und Nutzung beträgt. Beim Primärenergiebedarf liegt jeder Neubau damit mindestens auf dem Niveau EH 55; für die Effizienzhaus-Stufen gelten zusätzlich Anforderungen an die Gebäudehülle. EH 40 bedeutet 40 % des Referenzgebäudes und ist Voraussetzung für die Förderung „Klimafreundlicher Neubau“. Die Stufe sagt also nichts über den absoluten Verbrauch, sondern wie gut das Gebäude im Vergleich zu einem gleich geformten Standardgebäude ist.
Die Fokus-Ansichten zerlegen die Bilanz und zeigen, wo die Energie verloren geht oder gewonnen wird:
[EMBED monatsbilanz] Diagramm · Monatsbilanz aus Gewinnen und Verlusten
Die Lasten beschreiben Leistungen, nicht Jahresmengen. Sie bestimmen, wie groß Wärmeerzeuger, Kältemaschine, Lüftungsanlage und Entwässerung ausgelegt werden müssen, und damit auch den Platzbedarf in der Technikzentrale.
[BILD energie-02] Screenshot · Register Energielasten · Alt-Text: Energielasten
Hinweis: Wie PHAERO rechnet und welche Annahmen gelten, steht im Artikel So berechnet PHAERO den Energiebedarf.
PHAERO ermittelt die Herstellungskosten nach DIN 276. Sie wählen, ob PHAERO mit einem Kennwert je m² BGF schätzt oder die Kosten nach Kostengruppen aus den Mengen des Modells berechnet. Dieser Artikel erklärt beide Modi, die Kostengruppen und wie Sie das Ergebnis einordnen.
[BILD kosten-01] Screenshot · Panel Kosten · Alt-Text: Panel Kosten
Der Modus nach Kostengruppen reagiert auf Ihre Entwurfsentscheidungen: Eine größere Fassadenfläche, ein Untergeschoss oder ein anderer Dachaufbau verändern die Kosten. Der Modus nach BGF reagiert nur auf die Fläche und die Gebäudekategorie. Vergleichen Sie beide Modi: Liegen sie weit auseinander, weicht Ihr Entwurf deutlich vom statistischen Durchschnitt der Gebäudekategorie ab.
Beide Modi berücksichtigen Regionalfaktoren für den Standort. Die Kostenkennwerte stammen aus statistischen Kennwerten aus ausgewerteten Bauprojekten.
Das Panel zeigt jede Kostengruppe in €/m² BGF und in T€. Projektkosten und Gebäudekosten stehen getrennt; zusammen ergeben sie die Gesamtkosten. Oben im Panel wechseln Sie zwischen Gesamt und einem einzelnen Gebäude.
Hinweis: Die Kosten der Außenanlagen (KG 500) stammen aus Kennwerten. Gezeichnete Außenanlagen ändern sie nicht.
Hinweis: Wie die Kosten entstehen, steht im Artikel So berechnet PHAERO die Kosten.
Das Flächen-Panel zeigt, wie die Bebauung das Grundstück ausnutzt, welche Flächen nach DIN 277 entstehen, wie sie sich auf die Nutzungen verteilen und wie viel Platz die Technik braucht.
[BILD flaechen-01] Screenshot · Panel Flächen · Alt-Text: Panel Flächen
GRZ1 bezeichnet die Grundfläche der Hauptanlagen. Nach § 19 Abs. 4 BauNVO dürfen Garagen, Stellplätze und Nebenanlagen die zulässige Grundfläche zusätzlich überschreiten, meist um bis zu 50 %; diese erweiterte Grundflächenzahl wird oft GRZ2 genannt.
Achtung: Die Geschossfläche nach BauNVO ist nicht dieselbe Fläche wie die BGF nach DIN 277. Für die GFZ zählen nur Vollgeschosse nach Landesrecht, für die BGF alle Geschosse einschließlich Untergeschossen. Vergleichen Sie GFZ und BGF deshalb nicht direkt.
Je Gebäude listet PHAERO BGF, KGF, NRF mit NUF, TF und VF sowie den BRI. Die Begriffe erklärt der Artikel Flächen und Rauminhalte nach DIN 277.
Die Orientierungswerte sind grobe Erfahrungswerte; je nach Nutzung und Konstruktion weichen Projekte deutlich ab.
Listet die Funktionseinheiten mit ihrer NRF. So prüfen Sie, ob das Raumprogramm in die Kubatur passt.
Schätzt nach VDI 2050 den Flächenbedarf der technischen Zentralen auf Basis der BGF, jeweils als Spanne von – mittel – bis in m²: Raumheizung, Sanitär, Sprinkler, Elektro, Raumlufttechnik (RLT), Ersatzversorgung und Kältetechnik. Dazu kommen Schächte und Unterverteilungen je Geschoss.
Nutzen Sie die Spanne früh: Eine Lüftungszentrale braucht Fläche und Höhe, die sich später nur schwer im Entwurf unterbringen lässt.
Die Bauteile-Auswertung zeigt, welche Flächen das Modell je Bauteilkategorie ergibt und mit welchem Aufbau PHAERO rechnet. Diese Flächen sind die Grundlage für Energie, Kosten nach Kostengruppen und Ökobilanz.
[BILD bauteile-auswertung-01] Screenshot · Panel Bauteile · Alt-Text: Bauteile-Auswertung
Die Hüllfläche A trennt beheizte Räume von außen oder von unbeheizten Bereichen. Ihr Verhältnis zum beheizten Volumen V, das A/V-Verhältnis, ist ein Maß für die Kompaktheit. Ein kompaktes Gebäude hat bei gleichem Volumen weniger Hülle und verliert weniger Wärme. Kleine Gebäude und stark gegliederte Baukörper haben ein hohes A/V-Verhältnis.
Der spezifische Transmissionswärmeverlust HT′ fasst die Qualität der Hülle in einer Zahl zusammen: die Summe aus U-Wert mal Fläche aller Hüllbauteile, geteilt durch die Hüllfläche. Sie finden ihn im Variantenvergleich unter Bauteile.
Innenwände modelliert PHAERO in der Phase 0 nicht einzeln. Ihre Fläche ergibt sich aus der Geschossfläche mal einem Innenwandfaktor. Das reicht für Kosten und Ökobilanz; für die Energiebilanz spielen Innenwände nur über die wirksame Speichermasse eine Rolle.
Mit dem Schalter Texturdarstellung zeigt die Szene die Bauteile mit ihren Oberflächen aus dem Katalog.
Hinweis: Eigene Aufbauten legen Sie im Katalog an, siehe Bauteile im Katalog.
Das Ökobilanz-Panel zeigt das Treibhauspotenzial (GWP) und den Verbrauch nicht erneuerbarer Primärenergie (PENRT) über den Lebenszyklus des Gebäudes. PHAERO bilanziert nach der Methodik des Qualitätssiegels Nachhaltiges Gebäude (QNG) und zeigt, ob die Variante dessen Anforderungen voraussichtlich erreicht.
Achtung: Die Ökobilanz ist eine Abschätzung nach QNG-Methodik, keine Zertifizierung.
[BILD oekobilanz-01] Screenshot · Panel Ökobilanz · Alt-Text: Panel Ökobilanz
Für Wohngebäude gelten feste Anforderungswerte:
Für Nichtwohngebäude werden die Anforderungswerte projektbezogen aus einem baulichen und einem betrieblichen Anteil gebildet. Die Skalen im Panel zeigen die Schwellen für Ihre Variante.
Hinweis: Das QNG stellt neben der Ökobilanz weitere Anforderungen, etwa an Schadstoffe, Barrierefreiheit oder nachhaltige Holzherkunft. Eine erreichte QNG-Stufe im Panel heißt deshalb nicht, dass das Siegel erreichbar ist.
Bei energieeffizienten Neubauten macht der bauliche Teil oft den größeren Anteil am GWP aus, weil der Betrieb mit Wärmepumpe und PV-Strom wenig Emissionen verursacht. Bei Gebäuden mit fossiler Wärmeversorgung dominiert dagegen der Betrieb.
Hinweis: Wie PHAERO rechnet, steht im Artikel So berechnet PHAERO die Ökobilanz.
Die Quick Results zeigen in der Machbarkeitsstudie acht Kennwerte dauerhaft. Welche das sind, legen Sie für Ihr Konto fest.
[BILD quick-results-01] Screenshot · Quick Result Einstellungen · Alt-Text: Quick Results einrichten
Auf Standard zurücksetzen stellt die Vorgabe wieder her: BGF, NRF, EE, PE, GWP, PENRT, HK (T€), HK/m² BGF.
Hinweis: Die Einstellung gilt für Ihr Konto in allen Projekten.
Der PDF-Export fasst die Auswertungen einer oder mehrerer Varianten zu einem Bericht zusammen. Die Inhalte wählen Sie je Bereich oder über ein gespeichertes Set.
[BILD pdf-export-01] Screenshot · Dialog PDF Export · Alt-Text: PDF Export
Ein Export-Set speichert eine Auswahl an Inhalten. So erzeugen Sie gleich aufgebaute Berichte für verschiedene Projekte. Sets verwalten Sie in der Bibliothek.
PHAERO rechnet den Energiebedarf nach DIN/TS 18599:2025-10 als Monatsbilanz je Geschoss. Für die Phase 0 gelten Vereinfachungen, die wir hier offenlegen. Der Artikel erklärt den Rechenweg, die Formeln, die Vorgabewerte und die Grenzen der Berechnung.
Achtung: Die Berechnung ist kein Nachweis nach dem GEG. Für den Nachweis ist eine Fachplanung nötig.
In der Phase 0 sind Bauteile, Fenster und Technik noch nicht im Detail festgelegt. PHAERO rechnet deshalb mit einem vollständigen, aber vereinfachten Modell: Jede Variante wird mit denselben Annahmen gerechnet, damit sich Varianten fair vergleichen lassen. Absolute Werte können von einer späteren Fachplanung abweichen; Unterschiede zwischen Varianten sind belastbarer.
Der Heizwärmebedarf eines Monats ist die Summe der Verluste abzüglich der nutzbaren Gewinne:
Qh = Qsink − η · Qsource
Die Verluste setzen sich aus Transmission und Lüftung zusammen. Für die Transmission gilt:
HT = Σ (Ui · Ai · Fx,i) + ΔUWB · Ages
QT = HT · (θi − θe) · t
Dabei ist U der Wärmedurchgangskoeffizient eines Bauteils, A seine Fläche, Fx ein Temperaturkorrekturfaktor für Bauteile gegen Erdreich oder unbeheizte Räume, ΔUWB der pauschale Wärmebrückenzuschlag, θi und θe die Innen- und Außentemperatur und t die Stunden des Monats.
Die Lüftungsverluste ergeben sich aus dem Luftwechsel n, dem Luftvolumen V und der Wärmekapazität der Luft (rund 0,34 Wh/(m³K)). Eine Wärmerückgewinnung mit dem Wirkungsgrad ηWRG verringert den Anteil der mechanischen Lüftung um diesen Faktor:
HV = 0,34 · V · (ninf + nmech · (1 − ηWRG))
Gewinne kommen aus solarer Einstrahlung durch die Fenster (abhängig von Fläche, Ausrichtung, g-Wert, Sonnenschutz FC und Verschattung FS) und aus internen Quellen wie Personen, Geräten und Beleuchtung. Nicht alle Gewinne sind nutzbar: Der Ausnutzungsgrad η hängt vom Verhältnis Gewinne zu Verlusten und von der wirksamen Wärmekapazität des Gebäudes ab. Schwere Gebäude können Gewinne besser speichern als leichte.
Der Kühlbedarf entsteht spiegelbildlich, wenn die Gewinne die Verluste übersteigen.
Der Warmwasserbedarf folgt aus dem Nutzungsprofil je m² und Tag, mit einer Temperaturdifferenz von 60 °C Speicher- zu 10 °C Kaltwassertemperatur. Bei Nichtwohngebäuden rechnet PHAERO den Strom für Beleuchtung mit einem Tageslichtbereich von 4 m Raumtiefe; bei Wohngebäuden wird Beleuchtung nicht bilanziert. Hilfsenergie für Pumpen und Ventilatoren kommt aus den Systemkennwerten im Technik-Katalog.
Aus der Nutzenergie wird über die Verluste von Übergabe, Verteilung, Speicherung und Erzeugung die Endenergie je Energieträger. Für eine Wärmepumpe wirkt die Jahresarbeitszahl, für einen Kessel der Erzeugerwirkungsgrad. Die Kennwerte stammen aus dem Systemeintrag im Technik-Katalog.
Der PV-Ertrag ergibt sich je Monat aus installierter Leistung, Dachausnutzung und Globalstrahlung des Standorts. Selbst genutzter Strom mindert den Strombezug; ein Batteriespeicher erhöht den Eigenverbrauchsanteil.
Qp = Σj Qf,j · fp,j
Die Endenergie Qf jedes Energieträgers j wird mit seinem Primärenergiefaktor fp multipliziert und aufsummiert. Die CO₂-Emissionen im Betrieb entstehen ebenso mit dem Emissionsfaktor des Energieträgers.
Ein Bürogebäude von 30 × 15 m mit vier Geschossen à 3,5 m, Fensterflächenanteil 40 %. Vereinfachte Rechnung mit gerundeten Werten:
Bei 20 °C innen, rund 1 °C außen und 744 Stunden ergibt sich QT = 832 W/K · 19 K · 744 h ≈ 11.800 kWh. Bei rund 1.530 m² NRF sind das etwa 7,7 kWh/m² im Januar allein über die Transmission. Die Fenster verursachen mehr als die Hälfte davon. Hier liegt der größte Hebel.
Wärmebrückenzuschlag und wirksame Speichermasse stellen Sie im Geschoss-Fokus unter Erweiterte Bauteile-Einstellungen ein.
PHAERO bildet ein Referenzgebäude mit gleicher Geometrie, Nutzung und Ausrichtung, aber mit den Bauteilen und der Anlagentechnik der Referenzausführung nach GEG. Das Verhältnis des Primärenergiebedarfs der Variante zum Referenzgebäude ergibt die EH-Stufe. Das GEG verlangt für Neubauten höchstens 55 % des Referenzwertes.
Die Ökobilanz in PHAERO folgt der Methodik des Qualitätssiegels Nachhaltiges Gebäude (QNG). Sie umfasst die Herstellung von Bauteilen und Anlagen, ihren Ersatz und ihre Entsorgung sowie den Energieverbrauch im Betrieb über 50 Jahre. Das Ergebnis wird auf die NRF und ein Jahr bezogen.
Achtung: Die Ökobilanz ist eine Abschätzung nach QNG-Methodik und ersetzt keine Bilanzierung für eine Zertifizierung.
Ökobilanzen von Gebäuden gliedern den Lebenszyklus nach DIN EN 15978 in Module. Für das QNG sind diese maßgeblich:
GWP = ( Σ GWPA1–A3 + Σ GWPB4 + Σ GWPC3–C4 ) / (50 · NRF) + GWPB6 / NRF
Der bauliche Teil wird über 50 Jahre verteilt, der Betrieb geht mit seinem Jahreswert ein. PENRT entsteht auf dieselbe Weise.
Die Kennwerte je Aufbau setzen sich aus den Schichten zusammen: Masse der Schicht mal Kennwert des Materials. Deshalb verändert eine dickere Dämmung oder eine andere Tragkonstruktion das Ergebnis sofort.
Ein Gebäude mit 1.500 m² NRF verursacht in der Herstellung einschließlich Ersatz und Entsorgung insgesamt 750 t CO₂-Äq. Über 50 Jahre verteilt sind das 750.000 kg / (50 · 1.500 m²) = 10 kg CO₂-Äq./(m²a). Kommen im Betrieb 8 kg CO₂-Äq./(m²a) hinzu, liegt das GWP bei 18 kg CO₂-Äq./(m²a). Als Wohngebäude läge die Variante damit unter der Schwelle für QNG-PREMIUM von 20 kg. Die Zahlen sind Beispielwerte.
Für Nichtwohngebäude werden die Anforderungswerte projektbezogen gebildet. PHAERO zeigt die Schwellen für Ihre Variante auf den Skalen im Panel.
Bauteile mit kürzerer Nutzungsdauer als 50 Jahre gehen mehrfach in die Bilanz ein. Die Anzahl der Ersatzvorgänge ergibt sich aus der Nutzungsdauer:
nErsatz = aufrunden(50 / Nutzungsdauer) − 1
Die Nutzungsdauern sind typische Werte aus der Tabelle „Nutzungsdauern von Bauteilen“ des Bundes. Technische Anlagen tragen deshalb mehr zur Bilanz bei, als ihr Anteil an der Herstellung vermuten lässt.
Herstellung und Betrieb hängen zusammen. Ab einem effizienten Standard bringt mehr Dämmung kaum noch Einsparung im Betrieb, erhöht aber die Herstellung. Vergleichen Sie deshalb Varianten in der Summe, nicht nur einzelne Module.
[PRÜFEN] PHAERO-spezifisch vor Veröffentlichung klären: Nutzungsdauern und Pauschalen für KG 400 und Nutzerstrom, wie sie in PHAERO hinterlegt sind.
PHAERO ermittelt die Herstellungskosten nach DIN 276 aus Mengen des Modells und Kostenkennwerten. Die Kennwerte sind statistische Kennwerte aus ausgewerteten, abgerechneten Bauprojekten. Dieser Artikel erklärt die Stufen der Kostenermittlung, wie PHAERO rechnet und wie genau das Ergebnis sein kann.
DIN 276 gliedert die Kosten im Bauwesen in Kostengruppen und legt fest, wie genau in welcher Projektphase gerechnet wird.
K300+400 = BGF · kBGF · fR
Die BGF des Gebäudes wird mit einem Kostenkennwert kBGF je m² für die Gebäudekategorie und dem Regionalfaktor fR multipliziert. Der Kennwert bildet ein durchschnittliches Gebäude dieser Kategorie ab.
K = ΣKG MKG · kKG · fR
Für jede Kostengruppe ermittelt PHAERO eine Menge M aus dem Modell und multipliziert sie mit dem Kennwert k dieser Kostengruppe. Typische Bezugsmengen der zweiten Ebene:
So wirken Entwurfsentscheidungen direkt: Mehr Fassade erhöht KG 330, ein Untergeschoss erhöht KG 310 und 320, ein Staffelgeschoss verändert Dach- und Deckenflächen.
Baupreise unterscheiden sich regional. Regionalfaktoren passen die bundesweiten Kennwerte an das Preisniveau des Landkreises an, in dem der Standort liegt.
Ein Bürogebäude mit 1.800 m² BGF, Kennwert 2.400 €/m² BGF für KG 300 und 400, Regionalfaktor 1,05: K = 1.800 · 2.400 · 1,05 ≈ 4,5 Mio. €. Die Zahlen sind Beispielwerte und keine Kennwerte aus PHAERO.
Gebäudebezogene Kosten werden je Gebäude ermittelt. Projektkosten wie Außenanlagen (KG 500) kommen aus Kennwerten und hängen nicht von gezeichneten Außenanlagen ab.
Kostenkennwerte beziehen sich immer auf einen Preisstand. Für einen späteren Baubeginn rechnet man sie mit dem Baupreisindex des Statistischen Bundesamtes hoch.
[PRÜFEN] PHAERO-spezifisch vor Veröffentlichung klären: ob PHAERO brutto oder netto ausweist und welcher Preisstand hinterlegt ist.
In der Kostenberechnung reagieren die Kosten auf die Form des Gebäudes. Zwei Varianten mit derselben BGF können deutlich unterschiedlich kosten:
Die Zahlen sind Beispielwerte zur Veranschaulichung des Rechenwegs und keine Kennwerte aus PHAERO.
BGF und BRI entstehen in PHAERO direkt aus der Geometrie. NRF und KGF leitet PHAERO aus statistischen Kennwerten aus ausgewerteten Bauprojekten ab. NUF, TF und VF folgen aus der Nutzung. Dieser Artikel erklärt die Begriffe nach DIN 277, den Rechenweg und die Abgrenzung zu den Flächen des Planungsrechts.
BGF = KGF + NRF NRF = NUF + TF + VF
[EMBED flaechenbaum] Schema · BGF (Geometrie) → KGF + NRF (statistisch) → NUF, TF, VF (aus Raumtypen)
BGF ist die Summe der Geschossflächen, gemessen an der Außenkontur. BRI ist das Volumen des Baukörpers bis zur Oberkante. Beide ändern sich sofort, wenn Sie Kontur oder Geschosse ändern.
Wie viel der BGF auf Konstruktion entfällt, hängt von Wandstärken, Stützenraster und Gebäudetyp ab. In der Phase 0 sind diese Details offen. PHAERO teilt die BGF deshalb mit Kennwerten für die Gebäudekategorie in KGF und NRF auf. Massivbauten mit dicken Außenwänden haben mehr KGF als Skelettbauten.
Funktionseinheiten sind Gruppen von Raumtypen. Jeder Raumtyp ist einer Flächenart nach DIN 277 zugeordnet. Über die Anteile der Raumtypen teilt PHAERO die NRF in NUF, TF und VF auf. Raumtypen und Anteile legen Sie selbst fest.
1.000 m² BGF; Kennwert für die KGF 14 % → KGF 140 m², NRF 860 m². Die Funktionseinheit Büro hat 70 % Büroräume, 7 % Technik und 23 % Verkehrsflächen → NUF 600 m², TF 60 m², VF 200 m². Die Zahlen sind Beispielwerte.
Den Platzbedarf für technische Zentralen, Schächte und Unterverteilungen schätzt PHAERO nach VDI 2050 aus der BGF, getrennt nach Gewerken und als Spanne. Die Werte zeigen, ob die TF aus der Nutzung ausreicht.
Die Kennzahlen des Bebauungsplans folgen der Baunutzungsverordnung, nicht der DIN 277. Die Geschossfläche nach § 20 BauNVO umfasst nur Vollgeschosse nach Landesrecht; Untergeschosse und Nicht-Vollgeschosse zählen in der Regel nicht. Die GFZ lässt sich deshalb nicht aus der BGF berechnen.
Die Kennzahlen eignen sich gut zum Vergleich von Varianten. Eine Variante mit höherer Flächeneffizienz bietet bei gleicher BGF mehr Nutzfläche und damit meist geringere Kosten je m² NUF.
DIN 277 unterscheidet Flächen nach Raumabschluss: allseitig umschlossene und überdeckte Bereiche (Regelfall), überdeckte, aber nicht allseitig umschlossene Bereiche wie Loggien (Sonderfall) und nicht überdeckte Bereiche wie Dachterrassen. PHAERO bilanziert die Flächen des Baukörpers als Regelfall.
[PRÜFEN] PHAERO-spezifisch vor Veröffentlichung klären: Höhe der KGF-Kennwerte je Gebäudekategorie und ob Balkone oder Loggien als Sonderfall erfasst werden.
Im Variantenvergleich stellen Sie Varianten eines Projekts nebeneinander. Welche Kennwerte erscheinen, bestimmen Sie selbst oder über ein gespeichertes Set.
[BILD vergleich-01] Screenshot · Variantenvergleich mit drei Spalten · Alt-Text: Variantenvergleich
Ein Vergleich ist am aussagekräftigsten, wenn sich Varianten in einer oder wenigen Entscheidungen unterscheiden. Ändern Sie mehrere Dinge auf einmal, ist nicht mehr erkennbar, welche Entscheidung welchen Effekt hat.
Legen Sie für typische Fragen eigene Sets an, z. B. „Wirtschaftlichkeit“ mit BGF, NUF, KG 300 und KG 400 oder „Nachhaltigkeit“ mit EH-Stufe, GWP und QNG-Status. So zeigen alle Vergleiche im Team dieselben Kennwerte.
Über PDF-Export speichern Sie den Vergleich als PDF.
Der Variantenvergleich bietet Kennwerte in sieben Gruppen. Sie wählen sie unter Angezeigte Metriken.
Hinweis: Nutzungskosten sind nicht enthalten.
Das Visualisierungsstudio erzeugt aus Ihrer Szene in vier Schritten ein Bild. Grundlage ist das Modell der Variante mit Umgebung.
Hinweis: Jedes Bild verbraucht KI-Credits, als Richtwert etwa 20 Credits. Ihr verfügbares Budget steht in der Seitenleiste des Studios.
Klicken Sie in der oberen Leiste der Machbarkeitsstudie auf Bilder. Das Studio hat die Modi Erzeugen und Bearbeiten.
[BILD bilder-01] Screenshot · Visualisierungsstudio · Alt-Text: Visualisierungsstudio
Wählen Sie eine gespeicherte Ansicht oder richten Sie die Kamera ein. Brennweite und Shift ändern Sie durch Ziehen. Darstellung: perspektivisch, axonometrisch oder Draufsicht.
Wählen Sie einen Hauptstil mit Profil und Darstellungsoptionen, z. B. Liniendarstellung, Weißes Stadtmodell, Holzmodell, Handskizze koloriert oder Grafische Illustration. Eigene Stile können Sie speichern.
Klicken Sie auf Bild generieren. Das Ergebnis erscheint in der Seitenleiste unter Bilder.
Im Modus Bearbeiten ändern Sie ein erzeugtes Bild mit einer Anweisung. Auch das verbraucht Credits.
Bauteile, Technik, Raumtypen und andere Klassifikationen stehen in Katalogen auf drei Ebenen. Den PHAERO-Katalog können Sie nicht ändern; Sie kopieren Einträge in Ihre Organisation oder in ein Projekt und passen sie dort an.
[EMBED katalogebenen] Schema · drei Katalogebenen und der Kopierweg
Je Kategorie zeigt ein Baum die Knoten PHAERO, Organisation und Projekte. Der Filter Alle Kataloge (z. B. 3/3) blendet Ebenen ein oder aus.
[BILD bibliothek-01] Screenshot · Bibliothek mit Katalogbaum · Alt-Text: Bibliothek
In den Organisationseinstellungen legen Sie je Bereich fest, ob der PHAERO-Katalog in allen Projekten angezeigt wird. In jedem Projekt wählen Sie zusätzlich unter Projekteinstellungen die angezeigten Kataloge.
[PRÜFEN] Klären: Wirkt eine Änderung an einem Organisationseintrag sofort auf bestehende Projekte und Varianten, die ihn verwenden?
PHAERO-Einträge sind schreibgeschützt. Um einen Eintrag anzupassen, kopieren Sie ihn in Ihre Organisation oder ein Projekt.
Ein PHAERO-Eintrag ist mit „nur lesen“ gekennzeichnet. Er bietet diese Aktionen:
[BILD katalog-eintrag-01] Screenshot · PHAERO-Eintrag mit Aktionen · Alt-Text: Katalogeintrag kopieren
Öffnen Sie die Kopie in Ihrer Organisation oder im Projekt, ändern Sie die Werte und speichern Sie. Die Kopie steht danach in den Auswahllisten der Gebäude-Register zur Verfügung.
Hinweis: Bearbeiten im Organisationskatalog setzt die nötige Berechtigung in der Organisation voraus.
Der Projektkatalog enthält Einträge, die nur in einem Projekt gelten, z. B. ein projektspezifischer Wandaufbau.
Wählen Sie in der Projekt-Seitenleiste Projektkatalog. Er hat dieselben Register wie die Bibliothek: Klassifikationen, Bauteile, Technik und Sets.
[BILD projektkatalog-01] Screenshot · Projektkatalog · Alt-Text: Projektkatalog
Auch im Projektkatalog stehen XLSX-Export und -Import zur Verfügung.
Hinweis: Gespeicherte Gebäudetypen finden Sie im Projekt-Panel der Machbarkeitsstudie unter Gebäude.
Bauteilaufbauten im Katalog bestimmen U-Wert, Kosten und Ökobilanz der Gebäude. Jeder Aufbau besteht aus Schichten von innen nach außen.
[BILD katalog-bauteil-01] Screenshot · Schichtaufbau eines Außenwandaufbaus · Alt-Text: Schichtaufbau
Die Dicke der maßgeblichen Schicht ändern Sie im Gebäude-Register Bauteile per Schieberegler.
U = 1 / ( Rsi + Σ di / λi + Rse )
Jede Schicht trägt mit ihrem Wärmedurchlasswiderstand d/λ bei: Dicke d in m geteilt durch die Wärmeleitfähigkeit λ des Materials in W/(mK). Rsi und Rse sind die Wärmeübergangswiderstände innen und außen nach DIN EN ISO 6946, für Wände z. B. 0,13 und 0,04 m²K/W.
Beispiel: Eine Außenwand aus 20 cm Stahlbeton (λ = 2,3) und 18 cm Mineralwolle (λ = 0,035): R = 0,13 + 0,20/2,3 + 0,18/0,035 + 0,04 ≈ 5,40 m²K/W, U ≈ 0,19 W/(m²K). Die Dämmung bestimmt den U-Wert fast allein.
[PRÜFEN] Unterschied zwischen den Modi Anteil und Gefach in PHAERO bestätigen.
Der Technik-Katalog beschreibt die Versorgungssysteme, der Raumtyp-Katalog die Bausteine der Funktionseinheiten.
Kategorien: Heizung, Kühlung, Warmwasser, Lüftung, Energieträger, Beleuchtung.
[BILD katalog-technik-01] Screenshot · Heizsystem im Katalog · Alt-Text: Technik-Katalog
Die Werte dienen der Plausibilitätsprüfung eigener Einträge. Fernwärme hat netzspezifische Faktoren, die der Versorger angibt.
Funktionseinheiten im Gebäude-Register Nutzung setzen sich aus diesen Raumtypen zusammen.
Sie exportieren die Einträge einer Kategorie als XLSX-Datei, bearbeiten sie in Excel und importieren sie wieder. Vor der Übernahme zeigt PHAERO alle erkannten Änderungen.
Hinweis: Im Organisationskatalog brauchen Sie dafür die Rolle Administrator der Organisation.
Referenzfelder wie Material erscheinen als Dropdown-Listen. Hat die Kategorie noch keine eigenen Einträge, dient die Datei als Vorlage.
[BILD xlsx-01] Screenshot · Import-Vorschau mit Änderungen · Alt-Text: XLSX-Import Vorschau
Geänderte Einträge klappen Sie auf und sehen alten und neuen Wert je Feld. Wird ein gelöschter Eintrag noch verwendet, zeigt PHAERO, wie oft und wo.
Achtung: Eine gelöschte Zeile löscht beim Übernehmen den Eintrag. Verweise in Projekten werden nicht angepasst und können ins Leere zeigen.
Sets speichern wiederverwendbare Auswahlen: welche Metriken der Variantenvergleich zeigt oder welche Inhalte ein PDF-Bericht enthält. Sets gelten in der Organisation.
[BILD sets-01] Screenshot · Vergleichs-Set mit Metriken und Keyfacts · Alt-Text: Set bearbeiten
Das Standard-Set wird beim Öffnen automatisch geladen. Ohne Standard nimmt PHAERO das erste verfügbare Set.
Hinweis: Ohne Bearbeitungsrecht sehen Sie Sets nur lesend.
Gebäude zeichnen, Geschosse und Grundrisse bearbeiten, Nutzung, Bauteile und Technik zuweisen.