Übersicht

Geschosse, Dächer, Fassaden und Fenster konfigurieren

Konfigurieren Sie die Geschossstruktur und Dachform eines ausgewählten Gebäudes. Für die Fensterplanung stehen Einstellungen für Anzahl, Verglasungsanteil, Abstände und Fenstertyp zur Verfügung.

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Sie können die Geschossstruktur und Dachform eines ausgewählten Gebäudes bearbeiten. Die Änderungen wirken sich auf die angezeigten Höhen- und Gebäudekennzahlen aus. Für mehrere ausgewählte Gebäude stehen gemeinsame Bearbeitungsfunktionen zur Verfügung.

Geschosse

Im Bereich Struktur bearbeiten Sie die Regelgeschosse und Untergeschosse getrennt.

  • Für Regelgeschosse geben Sie die Geschosshöhe in Metern und die Anzahl der Geschosse an. Die Höhe kann zwischen 0,5 und 50 m in Schritten von 0,1 m eingegeben werden. Für die Anzahl sind Werte von 0 bis 100 vorgesehen.
  • Für Untergeschosse geben Sie ebenfalls die Höhe in Metern und die Anzahl an. Die Höhe kann zwischen 0,5 und 50 m in Schritten von 0,1 m eingegeben werden. Für die Anzahl sind Werte von 0 bis 10 vorgesehen.

Die Eingaben werden in der Gebäudestruktur berücksichtigt. Die Höhe eines Regelgeschosses wird von der Oberkante des Fertigfußbodens bis zur Oberkante des darüberliegenden Geschosses beziehungsweise bis zum oberen Abschluss bei einem Flachdach verstanden. Bei der Gründung bezeichnet die Höhe die Dicke des gewählten Bauteils der Bodenplatte.

Bei mehreren ausgewählten Gebäuden können Sie Regelgeschosse und Untergeschosse gemeinsam bearbeiten. Für Regelgeschosse stehen außerdem Schaltflächen zum Hinzufügen und Entfernen jeweils eines Geschosses zur Verfügung. Die Übersicht zeigt aggregierte Werte für BGF, BRI und NRF sowie die Anzahl der Obergeschosse. Sie können alle ausgewählten Gebäude duplizieren oder löschen.

Dächer

Im Bereich Dachform wählen Sie die geometrische Form des Daches der obersten Etage.

  • Flachdach
  • Pultdach
  • Satteldach
  • Walmdach
  • Benutzerdefiniert

Bei einem Schrägdach können Sie zusätzlich den Schrägwinkel in Grad angeben. Zulässig sind Werte von 1 bis 89 Grad in ganzzahligen Schritten. Nicht anwendbare Dachformen werden entsprechend gekennzeichnet und können nicht ausgewählt werden.

Die Dachauswahl ist nur verfügbar, wenn eine Dachfläche vorhanden ist. Während die Schrägdach-Unterstützung geladen wird, ist die Auswahl vorübergehend deaktiviert. Die Dachform beeinflusst die Berechnung der Traufhöhe und der Gebäudehöhe.

Schräg- und benutzerdefinierte Dachkonturen werden auch in der Draufsicht berücksichtigt. Die Dicke des gewählten Dachaufbaus fließt in die Geometrie und die daraus abgeleiteten Flächen- und Volumenkennwerte ein.

Fassaden

Die Fassadenflächen werden aus den Außenkanten der Geschossgrundrisse und der jeweiligen Geschosshöhe ermittelt. Die Flächen werden je Geschoss und je Fassadenseite berücksichtigt.

Enthält ein Grundriss Innenhöfe, werden überdeckte oder durch Innenhofkanten blockierte Abschnitte der Außenkante bei der Fassadenfläche nicht berücksichtigt. Dadurch können Fassadenabschnitte getrennt ermittelt werden.

Die Fassadenfläche dient als Bezugsgröße für die Fensterplanung. Für eine Fassade können Sie den vorgesehenen Verglasungsanteil als Anteil der vollständigen Fassadenfläche festlegen.

Fenster

Für die Fensterplanung können Sie die Anzahl der Fenster und den Anteil der verglasten Fassadenfläche festlegen. Zusätzlich stehen Einstellungen für die seitlichen und vertikalen Abstände, den Mindestabstand zwischen Fenstern und den Fenstertyp zur Verfügung.

  • Anzahl der Fenster: mindestens 1 und höchstens 20 Fenster je Fassade.
  • Verglasungsanteil: mindestens 5 % und höchstens 80 % der Fassadenfläche.
  • Fenstertyp: normales Fenster, bodentiefes Fenster oder Oberlicht.
  • Abstände: linker und rechter Randabstand sowie oberer und unterer Randabstand.
  • Weitere Einstellungen: Mindestabstand zwischen Fenstern, Brüstungs- beziehungsweise Fensterhöhen für normale Fenster und eine maximale Höhe für Oberlichter.

Die Fensteranordnung wird an die verfügbare Fassadenbreite und -höhe angepasst. Fenster einer Fassade erhalten eine gemeinsame Breite; die Anzahl kann abhängig von den verfügbaren Abständen variieren. Die Fenster werden horizontal gleichmäßig angeordnet. Unter einem geneigten Dach wird die verfügbare Fassadenhöhe aus dem tatsächlichen Dachprofil abgeleitet.

Bei der automatischen Anordnung werden normale Fenster bevorzugt. Ist der gewünschte Verglasungsanteil damit nicht erreichbar, kann auf bodentiefe Fenster gewechselt werden. Für normale Fenster wird eine lichte Höhe mit mindestens 0,3 m Abstand zum oberen Fassadenabschluss berücksichtigt. Die Fensterbreite ist auf höchstens 1,00 m begrenzt und darf die Fensterhöhe nicht überschreiten.

Letztes Update:
01.09.2026