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Energie ist eine Entwurfsgröße.
Kein Nachweis am Ende.

PHAERO rechnet aus Kubatur, Hülle, Nutzung und Technik den Nutz-, End- und Primärenergiebedarf, zeigt die Monatsbilanz und legt Heiz-, Kühl- und Lüftungslasten aus. Sie sehen, wo die Energie hingeht, bevor die Fachplanung beginnt.

Energiebedarf • Variante A, G1
98,0 kWh/m²a
Referenz
Primärenergiebedarf in kWh/m²a
Primärenergie98,0kWh/m²a
Endenergie54,5kWh/m²aNetto-Strombezug
Nutzenergie83,1kWh/m²a
EG 70EG-Stufe im Rahmen der Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG)
01 · ENERGIEBEDARF

Drei Kennwerte, eine Rechenkette.

Nutzenergie zeigt, was Heizung, Kühlung und Warmwasser im Raum leisten müssen. Endenergie zeigt, was die Anlagentechnik dafür an Strom braucht. Der PV-Ertrag auf dem Dach senkt den Netzbezug.

Vom Bedarf zum Netzbezug
kWh/m²a
Nutzenergiewas der Raum braucht
83,1
EndenergieStrom, brutto
61,7
Strombezug nettonach PV-Ertrag
54,5
HeizungKühlungWarmwasserLüftungBeleuchtungPV-Ertrag −7,2
Nach Energieträger
Träger
kWh/m²a
kWh/a
Strommix
61,7
140.415
davon HLKS
46,7
106.251
davon Beleuchtung
15,0
34.164
Nutzerstrom (informativ)
10,4
23.627
PV-Ertrag
−7,2
−16.470
Strombezug netto
54,5
123.945
02 · MONATSBILANZ

Wann geheizt, wann gekühlt wird.

Die Monatsbilanz zeigt den Jahresverlauf aus Wärmeverlusten und Wärmegewinnen. So wird sichtbar, ob ein Entwurf ein Heiz- oder ein Kühlproblem hat.

Heiz-/Kühlbilanz und solare Einträge
kWh je Monat
0k5k10k15k20k
20k
Heizbedarf (Nutzenergie)
94.048 kWh/a
Spitze im Dezember
Kühlbedarf (Nutzenergie)
86.119 kWh/a
Spitze im Juli
Solare Einträge
88.516 kWh/a
größter Eintrag im Juli

Von Mai bis September übersteigt der Kühlbedarf den Heizbedarf. Die solaren Einträge folgen dem Kühlbedarf fast Monat für Monat.

03 · WÄRMEGEWINNE

Was das Gebäude selbst an Wärme liefert.

Sonne und Nutzung bringen Wärme ins Haus. Im Winter senkt das den Heizbedarf, im Sommer treibt es die Kühlung. PHAERO weist beide Quellen getrennt aus.

PHAERO
Screenshot of a software interface showing a 3D model of a building within a neighborhood. The interface tabs include Projekt, Grundstück, Gebäude, and Außenanlagen, with Gebäudetechnik selected. Left panel displays building technical systems like Wärmepumpe, Kaltwassersatz, Warmwasserversorgung, Lüftung, Beleuchtung, Photovoltaik, and Fördertechnik with details and icons. Right panel shows Energie settings with tabs for Energiebedarf and Energielasten, currently on Energielasten tab, detailing heat load, cooling load, and ventilation airflow based on DIN/TS standards with parameters and values.
Interne Gewinne
123.651 kWh/a
Personen46 %52.780 kWh/a
Beleuchtung33 %38.192 kWh/a
Geräte21 %23.849 kWh/a

Personen, Geräte und Beleuchtung aus dem Nutzungsprofil der Zonen, Monat für Monat.

04 · GEBÄUDEHÜLLE

Wo die Wärme verloren geht.

Jedes Bauteil der Hülle mit Fläche, U-Wert und Anteil am Wärmeverlust. Die Werte kommen direkt aus den Bauteilen der Bibliothek.

Außenwand (netto) 26 % 13 % U 0,172
Fenster 28 % 70 % U 0,858
Bodenplatte 20 % 6 % U 0,110
Dach 23 % 9 % U 0,134
Auskragung 3 % 2 % U 0,218

Fenster: 28 % der Hüllfläche, 70 % der Transmission. Hier lohnt die nächste Variante.

Transmissionsverluste
90.783 kWh/a
pro Jahr
Spez. Transmission HT
1.201,4 W/K
davon Wärmebrücken 224,6 W/K
Um opak
0,144
W/(m²K)
Um transparent
0,858
W/(m²K)
05 · LÜFTUNG

Luftwechsel Geschoss für Geschoss.

Infiltration, Fensterlüftung und mechanische Lüftung getrennt pro Geschoss. So lässt sich früh abschätzen, wie viel Lüftungstechnik das Gebäude braucht.

Lüftungswärmebedarf
120.579 kWh/a
aus der Nutzung
Außenluftmenge
11.894 m³/h
5,2 m³/(h·m²)

Luftwechsel und Wärmetransfer je Geschoss, abgeleitet aus Nutzung und Zonen. Unterschiedliche Nutzungen werden sofort sichtbar.

4. OG 6,08 1/h 1.144 m³
3. OG 5,74 1/h 1.211 m³
2. OG 1,80 1/h 1.209 m³
1. OG 1,58 1/h 1.325 m³
EG 3,36 1/h 1.487 m³
BibliothekRestaurantBüro/VerwaltungVerkehrsflächenHörsaal
Σ V 6.376,5 m³ Σ HV,inf 355,6 W/K Σ HV,win 103,4 W/K Σ HV,mech 5.117,3 W/K
06 · ENERGIELASTEN

Die Lasten für die TGA-Auslegung.

Aus demselben Modell: Heizlast, Kühllast, Außenluftmenge und Regenwasserabfluss. Erste Größenordnungen für Wärmepumpe, Kälte, Lüftung und Entwässerung, mit allen Berechnungsdaten offen gelegt.

HeizlastDIN/TS 12831-1
57,6kW
25 W/m² NRF
Klimadaten04107 Leipzig
θe−12,2 °C
Vnetto6.377 m³
nbuild0,25 1/h
KühllastKlarhimmel-Spitzenlast
85,8kW
38 W/m² NRF • maßgeblich Juli
KlimastandortChemnitz
θe,Ausl. Juli29,5 °C
Gleichzeitigkeit0,7
MonateJuni–September
AußenluftmengeDIN EN 16798-1
11.894m³/h
5,2 m³/(h·m²)
KategorieII
Gebäudesehr schadstoffarm
qp7,0 l/(s·Person)
qB0,35 l/(s·m²)
RegenwasserDIN 1986-100
19,6l/s
Notentwässerung 21,1 l/s
Regenspende r(5,5)365 l/(s·ha)
r(5,100)682 l/(s·ha)
C Flachdach begrünt0,5
C unbegrünt / Schrägdach0,9 / 1,0
PHAERO
DATENBASIS
Jede Zahl mit Herkunft.
Klima
Klimastandort nach DIN V 18599 aus der Adresse, Auslegungstemperaturen vom nächstgelegenen Standort.
Geometrie
Flächen und Volumen aus dem Gebäudemodell: BGF 2.819 m², BRI 8.741 m³, Hüllfläche 2.814,8 m².
Rechenverfahren
Energiebedarf nach DIN V 18599, Heizlast nach DIN/TS 12831-1, Außenluft nach DIN EN 16798-1, Regenwasser nach DIN 1986-100. Jede Annahme bleibt in der App einsehbar.

Energie im Gebäude verstehen, bevor entschieden wird.

Öffnen Sie das Demoprojekt und vergleichen Sie Energiebedarf und Lasten zweier Varianten.

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