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Entscheidungen im Entwurf überzeugend vermitteln.

Jaroslaw Siwiecki
04 May 2026
4
min Lesezeit

Jeder Architekt kennt die Situation:

Du hast eine klare Vorstellung davon, was architektonisch sinnvoll ist.
Aber der Bauherr stellt berechtigte Fragen:

  • „Brauchen wir wirklich so viel Verschattung?“
  • „Warum wurde der Fensterflächenanteil so gewählt?“
  • „Wie wirkt sich das auf Kosten und Energie aus?“
👉 Und genau hier wird es schwierig.

Denn viele dieser Entscheidungen basieren im Gespräch immer noch auf:

  • Erfahrung
  • Argumentation
  • oder im schlimmsten Fall: Überzeugungskraft

Das Problem: Wirkung ist nicht sichtbar

Gerade bei Themen wie:

  • Fensterflächenanteil
  • Fassadentyp-/ Verglasungstyp
  • g-Wert
  • Verschattungsytp (FC-Wert)

… ist die Auswirkung auf Kosten und Energiebedarf nicht nachvollziehbar.

👉 Für Bauherren sind das abstrakte Parameter.

Und selbst für Planer gilt oft:

Man weiß, dass es einen Einfluss hat –
aber nicht genau, wie stark und in welchem Zusammenspiel.

Der entscheidende Shift: von Meinung zu messbarer Wirkung

Was wäre, wenn man im Gespräch sagen könnte:

👉 „Lass uns das kurz ausprobieren.“

Und dann live zeigen:

  • Was passiert, wenn der Fensterflächenanteil steigt
  • Wie sich ein anderer g-Wert auswirkt
  • Welche Rolle eine Verschattung wirklich spielt
👉 Nicht als Theorie – sondern direkt am Modell.

Warum das so entscheidend ist

Bauherren treffen keine Entscheidungen auf Basis von:

  • U-Werten
  • g-Werten
  • Normen
👉 Sie entscheiden auf Basis von:
  • Verständlichkeit
  • Vergleichbarkeit
  • Vertrauen

Daten helfen genau dabei:

  • sie machen Auswirkungen greifbar
  • sie reduzieren Unsicherheit
  • sie schaffen eine gemeinsame Entscheidungsbasis

💡 Fazit

Ein guter architektonischer Ansatz allein reicht oft nicht aus, um Entscheidungen durchzusetzen.

Was zählt, ist:

Die Wirkung von Entwurfsentscheidungen verständlich zu machen.

Mit PHAERO lassen sich diese Parameter live im Entwurf verändern:

Und gleichzeitig werden Auswirkungen sofort sichtbar, z. B.:

  • Primärenergiebedarf
  • Sommerlicher Wärmeschutz
👉 Wirkung wird nicht mehr erklärt – sondern mit Daten untermauert.
👉 Entscheidungen werden sichtbar und vergleichbar gemacht.
👉 Energetische Faktoren sind auch für Laien direkt verständlich.

Die Zukunft liegt in der Reduzierung von Komplexität im Zusammenspiel von architektonischen und energetischen Entscheidungen.